Mason - Impervious

von Michael "Ear Terror" Eden

Bewertung: 8/10

Mason - Impervious

Oh ja, das kann was. Aus Australien kommt diese Band, und warum sie keinen Deal haben, ist mir absolut schleierhaft. Aus Melbourne stammen diese Burschen, und sie haben den ehemaligen Livegitarristen von KING PARROT am Start, die ja auch gerade ein neues Album herausgebracht haben. Außerdem waren MASON mit ANNIHILATOR auf Tour, und das nicht ohne Grund. Seit 2009 sind die Burschen nun dabei und liefern Album Nummer zwei ab. Der gute Thrash Metal muss als Schmerztherapie herhalten, und die Schmerzen werden eins a an die Fangemeinde weitergegeben. Schneller Thrash, der überwiegend nach vorne prescht und abgeht wie ein Zäpfchen. Absolut lecker, denn ich stehe total auf diesen Geschwindigkeitsthrash, der immer peitscht. Nicht ganz so aggressiv wie EXHORDER, aber wer auf INCUBUS oder SADUS abfährt, der sollte sich MASON mal reinpfeifen.

Der dritte Song "Tears Of Tragedy" z.B. Argh, geile Riffs, die wie ein Blitz aus den Boxen schallen und vom Donnerhall der Drums begleitet werden. Lecker. Allerdings, und das ist auch gut so, prügeln die Burschen nicht sinnlos vor sich hin. Sie haben ein Händchen für das Songwriting und gehen gezielt und gekonnt auch mal vom Gaspedal. Dabei zeigen sie sich sehr verspielt und technisch auf höchstem Niveau. Die Songs bleiben aber in einem Fluss und kommen mit hohem Aggressionspotential daher. Hinzu kommen immer wieder recht geile Soli, die eine gewisse Würze mit sich bringen. Der Gesang wird schnell vorgetragen und klingt schön brutal und zerstörend. Gutes Beispiel für das gelunge Songwriting ist der Song "The Afterlife". Hier verwenden sie einen absolut fetten Midtempopart. Oder die Harmonien bei "Impervious". Auch sehr lecker.

Fazit

Zusammenfassend muss man sagen, dass die Burschen richtig geilen und schnellen Thrash Metal machen. Nicht alle Songs hauen mich um wie "Tears Of Tragedy", aber trotzdem ist das ein richtig leckeres Ding, da man auch Einflüsse aus dem Heavy-Bereich verwendet. MAIDEN und PRIEST dürften für diese Band keine unbekannten Namen sein.

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