3rd Machine - Quantified Self

von Sascha S.

Bewertung: 9/10

3rd Machine - Quantified Self

Die aus Amsterdam stammende Kapelle 3RD MACHINE ist dem geneigten Fan schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. Gerade die letzte EP "The Egogitator" konnte viele neue Fans einfahren, wohl auch wegen des Videos, das die Jungs für den Titeltrack produziert haben. Für einen wirklichen Durchbruch hat es aber bisher leider noch nicht gereicht.

Ihr erster Longplayer "Quantified Self" könnte dieses jetzt vielleicht ändern. Das neun Songs starke Teil bietet alles, was das Metallerherz begehrt. Es bietet einen fantastischen Sound, äußerst fähige Musiker und Songs, die wirklich zu keinem Zeitpunkt langweilig werden. Schon der Opener "Curveball" überzeugt auf ganzer Linie und zeigt 3RD MACHINE von ihrer besten Seite. Die Holländer klingen oftmals wie eine ausgewogene Mischung aus FEAR FACTORY und DREAM THEATER. Schon nach wenigen Sekunden wird klar, auf welchem Niveau wir uns hier bewegen, und schnell stellt man sich die Frage: "Kann man da überhaupt noch einen draufsetzen?" Ich meine, sie können es. Hört einfach in Songs wie z.B. "Ultimate Intelligence" rein. Interessanter und tödlicher kann man einen Song kaum schreiben. 

Neben der wirklich astreinen Gesangsleistung von Fronter John Ruiter und dem fantastischen Songwriting ist besonders der wirklich fette Sound hervorzuheben. "Quantified Self" hat so schon einen äußerst druckvollen Sound verpasst bekommen, wird aber an geeigneten Stellen noch fetter und ballert dann nahezu erdbebenartig. Großartiges Teil!

Fazit

"Quantified Self" wird bei seinen 52 Minuten Spielzeit niemals langweilig und sollte wirklich von jedem (!) Metaller unbedingt angetestet werden. Die Scheibe bietet einfach für jeden etwas. Das gesamte Album weiß in jeder Sekunde zu überzeugen und wird den sympathischen Holländern definitiv einen Schub nach vorne geben. Ein absolutes Must have-Album!

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