Divide - Fornicate Within Fire

von Michael "Ear Terror" Eden

Bewertung: 8/10

Divide - Fornicate Within Fire

Seit 2009 ist dieses Todeskommando, welches als Einfluss gerne mal BOLT THROWER, CARCASS und VADER angibt, bereits unterwegs. Nach einem Demo im Jahre 2010 folgte im Jahre 2013 das Debütalbum namens "Messiah Of Mutilation". 2016 folgte dann die fette EP "Lazarus Pit". Dann passierte einiges. Die Band schrumpfte auf ein Duo zusammen, und so sind die beiden INJECTION-Members Daniel Stelling und Moritz Paulsen alleine zuständig für das Schreiben von Songs. Im Jahre 2017 folgten Gigs in Russland und Brasilien, und nun eine neue EP. Bei den Kieler Störchen geht ja seit einiger Zeit richtig die Post ab, und auch die Handballer sind seit Jahren erfolgreich. Wird also Zeit, dass die Stadt auch eine geile Kombo an den Start bringt.

"Incendiary" gibt dann auch das wieder, was ich oben beschrieben habe. Langsamer Anfang, langgezogenes Riff, ein "Uargh" und dann auf die Glocke, um dann wieder ins Midtempo abzudriften. Das Tempo wird variiert und das langgezogene Riff quasi als Hauptthema verwendet. Dieses kommt einem zwar bekannt vor, das macht aber nichts, kommt gut rüber. "Forcinate Within Fire" beginnt mit einem längeren langsamen Part, um dann Fahrt aufzunehmen. Gas zu geben, ohne Blastbeats zu verwenden, ist eben alte Schule, und so machen es auch DIVIDE. Ihre alte Schule wird besonders hier ausgebaut. Ein moderner Sound wird erzeugt, und ein Ausflug in den Black Metal wird vorgenommen. Aber keine Sorge. Die Einflüsse werde nur verbraten, über allem schwebt das Death Metal-Schwert. Auch bei dem längsten Song "Anthropicide" verwendet man die Zutaten. Midtempo und Gummi. Hinzu kommen ein sehr langsamer Part, Vorspieler, thrashiges Riff und auch wieder Ausflüge in den Black Metal-Bereich, um dann die Hölle ausbrechen zu lassen. Wechsel wieder in den langsamen Part, und so weiter. Sehr intenstiv. Gutes Ding. Da gibt es bei Youtube auch ein Video zu. "Of Debris And The Grave" beendet den 16-minütigen Spaß. Midtempolastiger Anfang mit fettem Riffing und geilen Drums, dann Wechsel in den von mir geliebten Uftata-Part, und wieder in einen Midtempopart. Dieser Song ist sehr rifforientiert und schleppt sich vorwärts. Solo inklusive. Und am Ende wird noch einmal Gas gegeben. Der Funke will hier aber nicht so richtig überspringen.

Fazit

DIVIDE liefern hier echt 'ne ordentliche Portion Sprossen ab. Satt wird man definitiv. Death Metal der alten Schule, teilweise modernisiert und kombiniert mit blackigen Parts und thrashigen Elementen. Repeat-Taste, und ab dafür!

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