Disrupted - Morbid Death

von Sascha S.

Bewertung: 9/10

Disrupted - Morbid Death

Alter Schwede, was ist mir da denn nun wieder in die Hände gefallen? DISRUPTED aus dem kleinen mittelschwedischen Städtchen Ludvika machen auf ihrem Erstlingswerk wirklich richtig Alarm. Das Cover, das von Marcus Hansson (Screw You Tattoo) entworfen worden ist, überzeugt zwar im ersten Moment nicht so ganz, das wird aber durch die Mucke wieder mehr als wettgemacht. Ranziger, morbider Old School Death gibt’s auf „Morbid Death“ auf die Ohren, naja, hätte man bei dem Titel vielleicht auch selbst drauf kommen können. 

DISRUPTED ballern von Sekunde eins drauflos und lassen wirklich keine Wünsche offen. „Morbid Death“ überzeugt durch seine immense Gewalt und Kompromisslosigkeit, wobei man ihnen aber auch ein feines Songwriting nicht absprechen kann. Wenn Letzteres noch einen kleinen Tick variabler gestaltet wird, haben wir hier einen weiteren Kandidaten für die Swe-Death Hall of Fame. Mir persönlich gefallen DISRUPTED am besten, wenn sie wie in „Psalm For The Slaughtered“ auch mal die Doom-Axt auspacken. Gerade dieses schleppende Untier kommt zwischen dem beinahe perfekten Song „Funeral Creep“ und dem blastenden „Maimed And Devoured“ absolut hervorragend zur Geltung. In Gänze ein Album, das man Fans von DISMEMBER, ENTRAILS und GRAVE uneingeschränkt empfehlen kann. Heftig geiles Teil.

Anspieltipps: „Funeral Creep“, „Psalm For The Slaughtered“ und „Christian Death“

Fazit

Das Debüt der Schweden ist eine absolute Bereicherung für jeden Death-Metaller und läuft bei mir seit Tagen hoch und runter. DISRUPTED bieten auf „Morbid Death“ astreinen Schweden-Death, wie er sein soll, nicht mehr, aber auch keinen Deut weniger.

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