Blood Of Seklusion - Servants Of Chaos

von Sascha S.

Bewertung: 8/10

Blood Of Seklusion - Servants Of Chaos

Die Jungs von BLOOD OF SEKLUSION mag der eine oder andere Death-Junkie vielleicht schon kennen. Die Band besteht seit 2007, hat vor fünf Jahren ihr Debüt "Caustic Deathpath To Hell" veröffentlicht und steht nun mit dem zweiten Silberling in den Startlöchern. "Servants Of Chaos" nennt sich das gute Stück und erinnert mich beim ersten Draufschauen irgendwie an GENERAL SURGERY. Musikalisch hat das aber eher weniger mit den schwedischen Leichenfledderern zu tun, obwohl geografisch die Richtung schon passt.

BLOOD OF SEKLUSION kommen zwar aus Italien, zocken aber astreinen Old School Schweden-Death. Bei schnelleren Songs kommen sie auch gerne mal mit einem eher crustigen Sound durch die Boxen geballert, was das Ganze noch authentischer macht. Die Produktion ist gut ausgefallen, allerdings hätte ich mir beim Sound doch noch etwas mehr Wumms gewünscht. Gerade bei den Drums fällt das ziemlich auf, aber das Problem hatten die Jungs auch schon beim Debüt (imho). BLOOD OF SEKLUSION spielen einen Misch-Masch aus alten schwedischen DM-Legenden (GRAVE, NIHILIST, EDGE OF SANITY etc.), garniert mit etwas BOLT THROWER, NAPALM DEATH und VADER. Wermutstropfen bei der Scheibe und für mich Störfaktor Numero Uno ist gleich der erste Song "The Desert Of Lost Souls". Das Intro ist meiner Ansicht nach viel zu lang und der anschließende Opener völlig deplatziert. Der Song an sich ist gar nicht mal übel, aber mit seinem immer wiederkehrenden Riffing und dem schleppenden Tempo alles andere als ein Opener. In Summe ist das Album aber wirklich hörenswert und nach fünf Jahren in der Versenkung ein mehr als freudiges Wiederhören.

Anspieltipps: "The Sun Shines No More" und der Titelsong "Servants Of Chaos"

Fazit

BLOOD OF SEKLUSION spielen HM2-Death, dem man die 2000 Kilometer Entfernung zum Elchtod-Heimatland nicht anmerkt. Ihre zweite Scheibe "Servants Of Chaos" fängt zwar schleppend an, entfaltet sich mit der Zeit aber zu einem absoluten Swe-Death-Brecher. Fette acht Punkte.

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