Bestiality - Sadistic Soul

von Sascha S.

Bewertung: 7/10

Bestiality - Sadistic Soul

Manchmal ist es schon wirklich erstaunlich. Wenn man sich die zugegeben kurze Geschichte hinter BESTIALITY mal anschaut, glaubt man´s kaum. Wie bitteschön kann eine Band, die im April 2012 gegründet wird, im August desselben Jahres schon ihre erste CD aufnehmen? Eigentlich total verrückt, aber im Falle von BESTIALITY vielleicht eine gar nicht so schlechte Entscheidung. Das Quintett aus dem ostfriesischen Emden bietet dem Hörer eine Old-School-Death Kante, die sich gewaschen hat. Songs wie das leicht an DEATH erinnernde „Trained In Hate And Terror“ oder „Raging Violence“ sind schon ´ne ordentliche Hausnummer und schrauben dem geneigten Todesblei-Konsumenten im Handumdrehen den Kopf ab. Die Jungs machen hier fast alles richtig, und sogar die Produktion aus dem Musikstudio MCO hat mächtig Druck. Dass es sich bei BESTIALITY um bereits gestandene Musiker handelt, kann man leicht heraushören, nur hätten sie sich meiner Ansicht nach etwas mehr Zeit im Studio nehmen sollen, denn an der einen oder anderen Stelle klingt die Scheibe irgendwie leicht überhastet eingespielt. Am Ende des Tages haben wir mit „Sadistic Souls“ aber einen Silberling, der mehr als nur eine erste Duftmarke hinterlässt. Von denen kann man noch einiges erwarten, denke ich...

Anspieltipps: „Trained In Hate And Terror“ und „Raging Violence“

Fazit

BESTIALITY haben hier ein sehr ordentliches Album abgeliefert, das Lust auf mehr macht. Wenn die Jungs beim nächsten Mal noch etwas mehr investieren, haben wir hier ein wirklich ernsthaftes Thema, aber auch so ist „Sadistic Souls“ für den einen oder anderen geneigten Fan bestimmt bereits heute schon interessant. Mir gefällt´s.

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