Alestorm - No Grave But The Sea

von Jasmin H.

Bewertung: 9/10

Alestorm - No Grave But The Sea

ALESTORM gehen wieder auf große Fahrt mit ihrem neuen Silberling "No Grave But The Sea". Die Vollblutpiraten zeigen uns auch hier, dass sie genau wissen, was sie tun. Selbstverständlich ist dieses Album auch eher wenig abwechslungsreich, aber wenn man ein festes Schema verfolgt, bleibt da auch nicht viel Spielraum. Trotzdem bleiben sie sich und ihrer Musik treu und machen das Beste daraus. "No Grave But The Sea" macht von Anfang bis Ende Spaß und Lust auf ein Live-Konzert. Von Tröten über harte Riffs ist alles dabei, was das ALESTORM-Herz begehrt. Mit "Mexico" haben sie einen der meiner Meinung nach plattesten Songs geschrieben, den ich bisher gehört habe. Wenig einfallsreich und doch partytauglich. "Fucked With An Anchor" ist ein typischer Ausrast-Song für Live-Auftritte. Dieser Song strotzt nur so vor Feiern und Bier. "To The End Of The World" hat wiederum weniger Party-Qualitäten, dafür umso mehr Ernsthaftigkeit. Sehr episch kommt er mit dem Männerchor daher, welcher mich sehr an TURISAS erinnert. Ein gewaltiger Song, der doch etwas schwer daherschwappt. "Pegleg Potion" entführt mich direkt an Bord eines Piratenschiffs, auf dem die Crew den Refrain singt, während sie die Leinen straff ziehen. Ach, die Scheibe macht schon Spaß, aber ist leider nichts Neues.

Fazit

Typisch ALESTORM, würden die Fans nun sagen, und damit haben sie auch verdammt recht. ALESTORM sind und bleiben Metalpiraten mit hohem Spaß- und Partyfaktor. Hier wird niemand enttäuscht, der ALESTORM mag, und es gibt für diejenigen hier eine klare Kaufempfehlung!

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