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Interview: Cytotoxin - Reaperzine

Cytotoxin

von C. Lommer

Cytotoxin

Interview vom Konzert in Prag am 18.11.2018

Lommer: Moin Ihr beiden! Wie geht es Euch? Wie läuft die Tour?

Grimo: Ausgezeichnet. Es ist natürlich ein komplett anderer Tagesablauf, als man es sonst gewohnt ist, aber wir sind hier in einem super Team unterwegs, was sich toll unterstützt, sodass wir das alle genießen können. Nach dem Motto "Gemeinsam hat jeder mehr". Wir sind jeden Abend überwältigt von dem Fansupport und auch, wie Leute darauf reagieren, die uns zum ersten Mal live erleben oder überhaupt zum ersten Mal etwas von uns hören. Ich hatte ursprünglich die Befürchtung, dass wir weniger Publikum bespielen, da wir ja beginnen. Jedoch ist es so gut wie immer der Fall, dass kurz nach Türöffnung die Fans da sind. Das ist eine super Wertschätzung.

Fonzo: Heute ist Tag 18 von unserer Tour, und wir haben schöne, einmalige Dinge erlebt. Viele Shows sind ausverkauft, im Schnitt 350-400 Zuschauer. Wir hatten schon das Gefühl, dass dieses Band-Package funktionieren wird, aber es zu erleben, ist glücklicherweise nicht planbar und ein sehr schönes Erlebnis Abend für Abend.

Gutting Europe V FlyerLommer: Kommen wir mal von der Tour zu Euch. 2011 erschien Euer Debüt "Plutonium Heaven". Wie habt Ihr Euch gefunden und wie ist das Album entstanden?

Grimo: Gefunden haben wir uns in Chemnitz, was nach wie vor unsere Basis darstellt.

Fonzo: Genau, wir hatten da schon ein bisschen Material geschrieben und waren noch auf der Suche nach einem Sänger. Wir haben dann Grimo gehört und festgestellt, dass die Vocals von ihm ziemlich cool sind und perfekt zu den Songs passen würden. Und so haben wir uns dann gefunden. Das erste Album ist tatsächlich als ein richtiges Proberaumprojekt entstanden. Wir haben Riffs zuhause geschrieben und das ganze Material dann im Proberaum zusammengetragen. So sind dann nach und nach die Songs entstanden.

Lommer: Euer Name CYTOTOXIN, was hat es damit auf sich? Wenn ich das direkt übersetze, tippe ich mal auf Zellgift, richtig?

Grimo: Prinzipiell waren wir auf der Suche nach einem einfachen, wiedererkennbaren Namen, welcher aber in seiner Bedeutung eine gewisse Offenheit und Freiheit in sich tragen sollte. Das sollte gewährleisten, sich frei um und von dem Thema Tschernobyl wegbewegen zu können. Man weiß ja nie, wie es sich entwickelt.

Lommer: Und wie seid Ihr auf den Namen gekommen?

Fonzo: Ich glaub', den hast Du, Grimo, als erstes vorgeschlagen.

Grimo: Joar… (beide lachen)

Lommer: Das Thema bei CYTOTOXIN überhaupt ist Radioaktivität. Woher kommt diese Faszination? Habt Ihr einen persönlichen Bezug dazu?

Grimo: Dadurch, dass wir im Osten Deutschlands groß geworden sind, war der Unfall in Tschernobyl für uns vielleicht etwas gegenwärtiger. Dieser technisch-radioaktive Aspekt hat ganz gut zu unserer Vorstellung der Musik gepasst, die wir machen wollten.

Fonzo: Wir haben quasi die radioaktiven Wolken aus nächster Nähe gesehen.

Lommer: Zwischen Eurem zweiten Album "Radiophobia" und dem dritten "Gammageddon" sind gute fünf Jahre ins Land gegangen. Zwischen den ersten beiden lag aber nur ein Jahr Schaffenspause. Wie kam es dazu?

Fonzo: Für das zweite Album hatten wir noch relativ viel Material, was wir verwenden konnten. Eigentlich sollte das dritte Album auch viel früher kommen, leider hatte ich aber bereits bei den Aufnahmen zu "Radiophobia" mit einer Erkrankung mit dem Namen fokale Dystonie zu kämpfen, die meine Anschlaghand enorm beeinträchtigte. Das hatte zur Folge, dass ich große Schwierigkeiten beim Gitarrespielen bekommen habe und alles nochmal neu lernen musste. 2014 haben wir uns dann noch Jason an der Gitarre dazugeholt. Das gab uns mehr kompositorische Möglichkeiten, brauchte aber auch eine gewisse Einarbeitung. Zudem hatten wir danach noch einen Besetzungswechsel an den Drums. Das Bandlineup war ab dem Zeitpunkt allerdings perfekt, und somit konnten wir uns wieder voll auf's Songwriting konzentrieren.

Cytotoxin

Lommer: Ich habe Euch im Juni 2017 auf dem Underground Remains gesehen, allerdings warst Du, Fonzo, nicht mit dabei. Hatte das was mit der Erkrankung zu tun?

Fonzo: Unter anderem. Ich hatte Anfang 2017 so starke Probleme mit meiner Hand, dass ich mich für eine Pause etnschieden habe. Die Entscheidung war goldrichtig, denn ich konnte mich zu 100% auf das Wesentliche fokussieren, und der Druck, wöchentlich für Auftritte fit zu sein, war weg. Die Jungs aus der Band haben mich in der Phase unterstützt und haben die Shows mit Jason gespielt, so dass ich mich wieder erholen konnte.

Lommer: Woah, krass! Danke für diese ehrliche Antwort. Das zeugt von einem sehr engen Bandgefüge! Kommen wir nochmal auf das Songwriting. Wie schreibt Ihr Eure Songs? Ihr habt ja sehr unkonventionelle Riffs und auch Songstrukturen. So wiederholt sich zum Beispiel bei dem Opener "Radiatus Generis" der aktuelle Scheibe "Gammageddon" kein Riff, sondern es folgt Riff auf Riff.

Fonzo: Im Grunde nehmen wir (Jason und ich) für uns selbst Riffs oder andere Ideen auf, z.B. per Videoaufnahme oder direkt im Guitar Pro. So entstehen erste grobe Songs oder einfach nur aneinander gehängte Riffs. Im Proberaum spielen wir diese dann zusammen und beurteilen, ob es gut klingt und vor allem auch, ob es überhaupt spielbar ist... (lacht)

Lommer: Was inspiriert Euch beim Schreiben von Songs? Habt Ihr alle eine gemeinsame Lieblingsband?

Fonzo: Es gibt natürlich schon ein paar geile Bands, die uns beeinflusst haben. Dazu gehören auf jeden Fall DYING FETUS, BENEATH THE MASSACRE oder verschiedene Slambands wie z.B. ABNORMITY. Ein gemeinsamer Liebling von uns allen ist EXTERMINATION DISMEMBERMENT. Wir hören aber alle auch Musik, die mit Metall so gar nix am Hut hat. Bei mir ist es zum Beispiel TOTO oder Richie Kotzen. Neuerdings höre ich auch viel Flamenco-Gitarrenmusik. Unglaublich, was es da alles zu entdecken gibt.

Lommer: Grimo, Du hast ja ein ziemlich krasses Gesangsorgan! Hast Du mal Unterricht genommen, oder bist Du Autodidakt?

Grimo: Ges