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Interview: Blind Guardian - Reaperzine

Blind Guardian

von Rüdiger Vinschen

Blind Guardian

Rüdiger: Hallo Marcus, hallo Fred! Vielen Dank, dass Ihr Euch Zeit für mich nehmt. Ich falle mal direkt mit der Tür ins Haus und frage zu Beginn mal direkt nach dem Orchesteralbum. Wie sieht’s da aus?

Marcus: Hab' ich noch nie gehört, die Frage! (lacht) Ich komm' mit der Antwort, die dann immer kommt: ist in Arbeit! Das einzige, das tatsächlich noch fehlt, sind ein paar Gesänge von Hansi, die eigentlich dieses Jahr hätten aufgenommen werden sollen, was daran gescheitert ist, dass wir schon wieder ständig auf Tour sind. Das heißt, Hansi wird eventuell im Oktober, wenn wir kurz zu Hause sind, einen Teil einsingen können, und den Rest wahrscheinlich nächstes Jahr. Und dann können wir uns irgendwann an den Mix machen. Es hat halt alles ein bisschen länger gedauert.

Fred: Die Wartezeit lohnt sich auf jeden Fall, soviel können wir versprechen. Das wird sehr hörenswert.

Rüdiger: Ist das richtig, dass Ihr dazu mit Marcus Heitz (Buchautor der Fantasyreihe "Die Zwerge"; Amn. d. Red.) zusammenarbeitet?

Marcus: Ja, genau.

Rüdiger: Wie ist das storymäßig geplant? Mit "Beyond The Red Mirror" habt Ihr ja die Storyline von "Imaginations From The Other Side" abgeschlossen. Wird das neue Album eine eigenständige Story bekommen?

Marcus: Ja, richtig. Das hat damit nichts zu tun, ist also unabhängig davon.

Rüdiger: Habt Ihr auf "Beyond The Red Mirror" ein wenig vorgearbeitet in die Richtung, vielleicht auch ein paar Sachen ausprobiert? Die Orchestrierung ist ja recht aufwändig geraten.

Fred: Von den Recordings her auf jeden Fall. Beide Alben entstanden mit der gleichen Orchestergruppe. Man braucht ja für die Aufnahmen nicht immer ein ganzes Orchester, sondern Teile davon, die in Sessions zusammenarbeiten. Die müssen mit dem Aufnahmeprozess vertraut sein, und die Teams haben wir für das Orchesterprojekt verpflichtet. Alle Orchesteraufnahmen sind quasi zeitgleich entstanden, weil das sonst den finanziellen Rahmen sprengen würde. Mit Orchester zu arbeiten ist einfach super-super-teuer. Für drei Songs lässt sich das einfach nicht machen, extra ein Orchester zu engagieren. Deswegen sind wir auch soweit, dass nur noch einige Teile von Hansis Gesang fehlen.

Blind Guardian

Rüdiger: Auf der Tour habe ich Euch in Osnabrück gesehen und fand die zusammengestellte Setlist super, sowohl die neuen Sachen, als auch die seltener gespielten Stücke wie "Noldor". Was dürfen wir für den Gig morgen in Wacken erwarten?

Marcus: Nein, die Setlist ist schon anders, einige Sachen, die wir auf der Tour nicht dabeihatten, sind morgen auch am Start. Wir verraten die Setlist jetzt natürlich noch nicht, dann wäre ja die ganze Überraschung weg. Aber wir haben einen guten Mix zusammengestellt, ein paar Klassiker, ein paar Nummern, die wir sonst nicht gespielt haben – lasst Euch überraschen.

Rüdiger: Klasse, ich freu' mich drauf! Im September geht Ihr ja auf US-Tour. Da habe ich die Ankündigung gelesen, dass Ihr die "Imaginations..." in voller Länge spielen wollt. Das macht sich natürlich zusammen mit den "Beyond The Red Mirror"-Songs sehr gut.

Marcus: Richtig, das war der Gedanke dahinter. Das ist die zweite Runde, die wir in diesem Tourzyklus in den USA drehen. Wir wollten einfach was anderes machen als im Oktober und November letzten Jahres. Es gab in der Vergangenheit schon oft Fragen von Fans, ob wir mal ein Album komplett am Stück spielen könnten. Und die "Imaginations..." passt konzeptionell natürlich perfekt zum neuen Album.

Fred: Die Stücke funktionieren auch alle supergeil live, das ist also kein Problem. Für viele Leute ist die "Imaginations..." auch das geschätzteste Album, übrigens auch für mich. Die Platte hatte jetzt auch neulich ihr zwanzigjähriges Jubiläum, also passt das alles gut zusammen.

Rüdiger: Ist der Tourzyklus damit dann vorbei, oder ist für Europa noch mehr geplant? Ihr seid ja jetzt echt lange unterwegs gewesen.

Marcus: Ja, wir werden den Tourzyklus gegen Ende des Jahres langsam abschließen, weil wir irgendwann auch wieder neue Stücke machen müssen. Wenn wir immer unterwegs sind, wird das nichts.

Rüdiger: Naja, mit so einer Diskographie, wie Ihr sie habt, kann man ganz schön viel Spielzeit füllen.

Marcus: Ja, aber das macht es nicht unbedingt einfacher. Du hast viele Stücke, die Du spielen willst und viele, die Du spielen musst, weil die Fans das einfach wollen, und wir spielen schon sehr lang. Im Schnitt ist eine BLIND GUARDIAN-Show (als Headliner) zweieinhalb Stunden lang, da kriegst Du schon ziemlich viel reingepackt. Trotzdem wird es immer Stücke geben, die fehlen, weil man dafür keine Zeit hat. Und mit jedem neuen Album kommen Stücke dazu.

Rüdiger: Man könnte da ja auch nochmal sowas aufziehen wie 2003 in Coburg. Wie stehen denn die Chancen, dass es ein neues BLIND GUARDIAN Open Air geben wird?

Marcus: Irgendwann wird das garantiert kommen. Ich kann noch nicht sagen wann, aber wir wollen das auf jeden Fall wiederholen. Es würde sich zum Beispiel zum Release des Orchesterprojekts anbieten, sowas aufzuziehen. Wir spielen auf jeden Fall mit dem Gedanken.

Rüdiger: Das wäre ja super. Meint Ihr, Ihr könnt das wieder etwas kleiner, familiärer aufziehen?

Marcus: Damals waren etwa 10.000 Leute da, aber im Vergleich mit Wacken ist das natürlich schon familiärer.

Fred: Vor allem mit den Bands, die damals kamen.

Marcus: Ja, das Lineup haben wir ja komplett selbst zusammengestellt, das waren alles Bands, die wir dabeihaben wollten: GRAVE DIGGER, RAGE, SOILWORK, alle möglichen. Also, irgendwann wird’s etwas in der Richtung schon wieder geben.

Blind Guardian - Copyright Marco SenscheRüdiger: Das wäre echt super. Anderes Thema, es ist ja bekannt, dass Du Gamer bist, Marcus.

Marcus: Kann ich nicht leugnen, ja. (lacht)

Rüdiger: Wie ist das eigentlich mit Dir, Fred? Bist Du da auch dabei?

Fred: Ich würde sagen, ein bisschen, ja. Ich bin in der Richtung sehr affin, stelle nur fest, dass ich in meinem Alltag gar nicht so wirklich dazu komme. Ich daddel' unterwegs gern mal ein bisschen am Laptop, nutze aber ansonsten mehr Nintendo-Konsolen, vor allem natürlich zu Hause mit der Family. Die Hardcore-Gamer lachen sich darüber wahrscheinlich kaputt. "World Of Warcraft" habe ich auch jahrelang mal gespielt, habe dann aber festgestellt, dass ich einfach zu wenig Zeit dafür habe, um regelmäßig zu spielen. Da bin ich vielleicht nicht Gamer genug.

Marcus: Er ist ausbaufähig. Wir arbeiten noch dran. (lacht)

Rüdiger: Was läuft bei Dir im Moment so, Marcus?

Marcus: Nach wie vor natürlich "World Of Warcraft", damit habe ich nie aufgehört. Ich spiele sonst aktuell noch "Fallout 4", "Star Wars – Battlefront", das neue "Doom" habe ich mir geholt, aber noch nicht gespielt. Für unterwegs habe ich mir gerade noch ein paar Sachen auf dem Nintendo DS geholt. "Hearthstone" spiele ich sehr viel, "Diablo 3" habe ich auch letztens mal wieder ausgepackt. Irgendwas geht immer.

Rüdiger: Habt Ihr den "Pokemon Go"-Hype persönlich mitbekommen, oder ist der an Euch eher vorbeigegangen?

Marcus: Mitbekommen ja, aber gegen sowas bin ich sehr immun. "Pokemon" kenne ich von damals, als mein Sohn in dem Alter war, ich weiß, dass er die auf dem Gameboy gejagt hat. Das Spiel jetzt interessiert mich aber gar nicht.

Fred: Früher, als die blaue Edition damals erschienen ist, habe ich "Pokemon" selbst gespielt. Den Hype habe ich natürlich schon mitbekommen, aber allein, weil es ein Hype ist, mag ich den nicht mitmachen. Außerdem habe ich davor "Ingress" gespielt, das ist ja quasi der Vorläufer.

Marcus: Das ist ein und dasselbe, nur mit anderer Optik.

Fred: Ja, genau. Das fand ich vom Konzept her sehr interessant. Damit hab' ich aber dann dagestanden und beim Spielen gemerkt, wie sich der Handyakku ruckzuck leersaugt, das war nichts für mich. Ich mache da lieber Geocaching, das ist nicht so kybernetisch, aber trotzdem ist man draußen und hat Aufgaben, die man erledigen kann. Dabei habe ich wesentlich mehr Spaß, als wenn ich die ganze Zeit auf mein Telefon glotze und am Ende wahrscheinlich von 'nem Auto überfahren werde. Die Hauptsache ist doch, dass man Spaß hat.

Marcus: Das hast Du schön gesagt.

Rüdiger: Apropos Spaß: Wen werdet Ihr Euch denn in Wacken dieses Jahr noch angucken? Habt Ihr überhaupt Zeit dafür?

Marcus: Das ist immer die große Frage. Ich sehe mir vor Festivals, auf denen wir spielen, grundsätzlich immer das Lineup an und hab' dann in der Regel eine Liste von so ca. zehn Bands, die ich sehen will, und schaffe es, wenn ich Glück hab', zu einer. In Wacken kommt noch dazu, dass Du so ca. 798 Bands auf 39 Bühnen verteilt hast. Die Hälfte von denen, die Du sehen willst, spielt gleichzeitig, und der Weg von Bühne A zu Bühne B nimmt dann auch gerne mal eine halbe Stunde in Anspruch. Im Schnitt sehe ich in Wacken eine oder zwei Bands, die vorher auf unserer Bühne spielen, fast alles andere verpasse ich aber leider.

Rüdiger: Gibt es Bands, die Ihr gerne sehen wollt?

Marcus: Ja, ORPHANED LAND, auch wenn ich die in den letzten Jahren gefühlte 700 Mal gesehen habe, die würde ich mir aber gern nochmal angucken. Ansonsten gibt's da noch so einiges, aber es scheitert eben am Zeitplan. Wir müssen morgen auch sehr früh raus, weil das Privileg des Headliners in Wacken gleichzeitig auch der Fluch des frühen Soundchecks ist. Unsere Crew baut ab halb sechs die Bühne auf, und Soundcheck ist ab um acht. Und danach geht's erstmal wieder ins Bett, denn wir spielen spät, und übermorgen geht's sofort zum Flughafen, weil wir am Sonntag in Kanada spielen, da muss man sich die Kräfte einteilen. Essen muss man auch irgendwann, das geht nicht zu kurz vor der Show, weil voller Bauch nicht rockt.

Fred: Die Bands, die sonst angekündigt sind, gucke ich mir schon fast gar nicht mehr an. Ich gucke spontan, ob ich gerade ein wenig Zeit übrig habe. Ich war in der Vergangenheit einfach schon viel zu oft enttäuscht, weil ich eine Band gerne gesehen hätte und es dann doch nicht hingehauen hat. Es gibt immer was, das dazwischenkommt, ob eine Autogrammstunde oder was anderes.

Marcus: Das ist die typische Situation: Du siehst den Spielplan, freust Dich über einige Bands, und dann bekommst Du den Promoplan für den Tag. Bei der einen Band hast Du ein Interview, bei der nächsten eine Autogrammstunde, und bei der dritten musst Du Dich schon warmspielen, weil Du danach dran bist.

Rüdiger: Damit kann man schon mehr als einen Tag füllen, oder?

Marcus: Ja, wir haben bewusst sämtliche Pressearbeit auf heute verlegt, damit wir uns morgen auf die Show konzentrieren können.

Rüdiger: Dann wollen wir es auch gut sein lassen, und ich bedanke mich nochmals sehr für Eure Zeit und wünsche Euch viel Spaß und freue mich auf morgen!

Marcus: Wir haben zu danken, bis dann also!

Fred: Man sieht sich bei der Show!

Blind Guardian - Copyright Marco Sensche

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