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Bericht: Kernkraftritter Krachnacht - Reaperzine

Bericht: Kernkraftritter Krachnacht

Moshen am Tisch ist Kacke!

von C. Lommer

Clear Sky Nailstorm auf der Kernkraftritter Krachnacht

Konzerte sind rar, das weiß im Moment jeder. Größere Veranstaltungen sind wegen der strengen Auflagen quasi unmöglich oder rentieren sich nicht für die Veranstalter. Kleinere Konzerte müssen kreativ sein, so hat zum Beispiel der Hannoveraner Metalverein "30666" im September ein SilentConcert Open Air veranstaltet. Dabei war die PA leise, und die Live-Musik wurde auf Kopfhörer übertragen. Ganz interessantes Konzept, das trotz der Abstandsregeln und erhöhten Lautstärken erlaubt, ein Konzert zu veranstalten. Allerdings ist diese Art von Konzerten nicht Jedermanns Sache, und so gibt es auch Veranstalter, die versuchen, einen anderen Weg einzuschlagen. Ein möglicher Ansatz wurde am 23.10.2020 in der Strangriede Stage ausprobiert, welche schon eine Woche vorher einen Testlauf erfolgreich absolviert hat: Das Team und der Laden wussten über Abläufe und Maßnahmen Bescheid, und diese wurden gut umgesetzt. Die Strangriede Stage ist ein sehr kleiner Laden in Hannover und erlaubte es an diesem Abend 43 Metalheads, Live-Musik zu genießen. Mir war dieser Laden zuvor nicht bekannt gewesen, da die meisten veranstalteten Konzerte nicht meinem Genre entsprachen (meist eher in dem Bereich Singer/Songwriter-Akustikgitarrenmusik).

Dead End Future

Für ein "normales" Metalkonzert ist die Strangriede Stage auch nicht unbedingt die beste Location: Der Schnitt des Ladens ist mit seinem Eingang und der Aufteilung vor der Bühne sehr clever, allerdings ist er auch sehr klein, und die Bühne erlaubt es gerade so, fünf Leute mit Instrumenten aufzustellen. Viel Show kann man da nicht machen, und sobald der Drummer einen größeren Aufbau hat, wird es richtig eng. Aber in diesen Zeiten möchte ich nicht über sowas meckern, sondern einfach ein schönes Konzert genießen. Also: Rein in den Laden, obligatorischer Toilettengang und Bierchern ordern! Aber nicht am Tresen, Äh-äh! Um Getränke zu bestellen, schrieb man seine Bestellung auf einen Zettel, der von der Bardame abgeholt wurde. Und hier gab es schon einen kleines Problem in der Planung: So ganz klar war nicht, was es zu bestellen gab, denn es gab keine Karten auf den Tischen, und die angeschlagenen Tafeln mit Angeboten und Preisen waren nicht von jedem Platz aus gut zu sehen. Aber auch diese Hürde konnte mit Handzeichen und Stift/Zettel-Kommunikation gemeistert werden. Dabei lag ein 0,3L Herrenhäuser, sowie ein Pfeffi bei 2,50€, was ich vollkommen ok finde.

Dead End Future

Dead End FutureNun aber endlich zur Live-Mucke, die ziemlich pünktlich um kurz nach 20:00 Uhr (nach einer kurzen Ansprache und Hinweise auf die Regelungen) mit der Death Metal-Keule DEAD END FUTURE losging. Dabei ist der Opener in Hannover und Braunschweig nicht ganz unbekannt und hat schon ein paar Dienstjahre auf dem Buckel. Und so legten die fünf Musiker munter los. Dabei war der Sound...ok. Für so einen kleinen Laden war im Grunde alles hörbar. Allerdings war der Sound frontal vor der Bühne deutlich besser als an der Seite. Liegt in der Natur der Sache, wenn die PA auch dementsprechend ausgerichtet ist. Apropos PA, tatsächlich war das Schlagzeug so gut wie gar nicht abgenommen worden, sondern Becken etc. waren für den Laden ohne Verstärkung laut genug. Dafür hat die Bassdrum ordentlich was weggefetzt, aber die Gitarren/Bass und Gesang nicht weggedrückt. Spielerisch muss man den Jungs lassen, dass die es ziemlich drauf haben und sehr tight spielen. Dabei spielen sie technisch mit einer leichten Groove-Keule, die zum Kopfnicken einlädt. Leider muss ich aber auf der anderen Seite zugeben, dass die Jungs dafür umso weniger Show machen. Das hat mir tatsächlich ein wenig gefehlt. Zwar setzt der Sänger immer wieder mal zu einem Headbanger an, ist aber wie der Rest der Band relativ statisch. Ob das nun an der arg ungewohnten Situation liegt, kann ich nur mutmaßen. Groß ablenken lassen habe ich mich davon nicht, sondern habe dafür die Mucke mehr genossen. Mit im Set dabei war unter anderem die neueste Single "Evolving Species", die ziemlich gut ins Ohr geht. Um 20:55 Uhr war dann auch Feierabend, und alle Leute wurden aus der Strangriede Stage gescheucht, damit die nächste Band CLEAR SKY NAILSTORM umbauen konnte.

Clear Sky Nailstorm

Clear Sky NailstormGlücklicherweise konnte man sich draußen, dank einer Menge Kiosks, mit Getränken versorgen und einen Plausch mit anderen Gästen halten. Ach herrje, wie mir das gefehlt hat! Nach etwa 15 Minuten kamen DEAD END FUTURE nach und nach raus und öffneten ihren Laden. Denn der Verkauf von Merch und CDs wurde aus dem Auto heraus betrieben. Und da sieht man: Not macht erfinderisch! So konnte man die Zeit draußen gut verbringen, und nach gut 30 Minuten Umbau luden CLEAR SKY NAILSTORM zum Tanz ein. Dabei waren die Jungs aus Delmenhorst im Gegensatz zu DEAD END FUTURE eher im Thrash angesiedelt. Auf jeden Fall zieht die Mucke und geht gut ins Ohr. Das merkt man auch an den Leuten, die nun auch zuhauf auf ihren Plätzen anfingen zu headbangen (Man hat mich darauf hingewiesen, dass das Scheiße ist, da man so keine Knoten in die Haare bekommt. Ich wollte es nur erwähnt haben). Und so mölmerten die Jungs durch die Setlist, denn es gab eine Menge zu tun, und so wurden Songs wie zum Beispiel "Deep Dark Black", "Onward To Extinction" und "Toxic Ages" durchgenagelt. Auf der Bühne kam nun ordentlich Stimmung auf, was sich direkt auch auf das Publikum übertrug. Das hängt auch ein Stück mit dem sympathischen Sänger zusammen, der auch den einen oder anderen flotten Spruch auf den Lippen hatte und die "Ballade" "Closed My Eyes" angestimmt hat. Naja...dass das keine wirkliche Ballade war, war eigentlich klar. Aber der Gag kommt immer gut. Was auch gut war, war der Sound der Delmenhorster. Bei denen wurde sogar das komplette Schlagzeug abgenommen, was dazu führte, dass alles insgesamt lauter wurde. Ich persönlich empfand den Sound somit einen Ticken besser. Nach einer guten Stunde war dann aber auch Feierabend angesagt. Das sah das Publikum aber anders und forderte noch eine Zugabe, welche nach einer kurzen Rücksprache noch gespielt werden durfte (ab 23:00 Uhr musste der Laden wegen der Sperrstunde schließen). So war dann nach einem "Marching Through Darkness" endgültig Sense, und die Meute wurde aus der Strangriede Stage gekehrt.

Clear Sky Nailstorm

Fazit

Clear Sky NailstormInsgesamt ein runder Abend und endlich mal wieder Live-Musik von Underground-Bands! Die Preise in der Strangriede Stage sind echt fair, und 15,-€ für den Eintritt kann man echt machen, um Bands in solchen Zeiten zu unterstützen. Auch an dem Hygienekonzept gab es absolut nichts zu meckern, und ausnahmslos alle haben sich daran gehalten. Um ehrlich zu sein, muss ich aber auch sagen, dass ich die Strangriede Stage unter normalen Bedingungen wahrscheinlich nicht aufgesucht hätte. Der Laden ist leider ein bisschen ungünstig für Metal-Konzerte geschnitten. Für das, was man aber hier erreichen wollte, absolut perfekt.

Clear Sky Nailstorm

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